Volkssolidarität


Brandenburg

"ohne die Solidarität wäre ich eingegangen“ - Armin Lufer

75 Jahre Mitglied in der Volkssolidarität - eine Ehrung unter besonderen Umständen

Armin Lufer, geboren 11.Februar 1929, ist seit einigen Jahren in Schmachtenhagen im Landkreis Oberhavel zu Hause. Im Mitgliedermagazin 3.2020 ist der nachfolgende Artikel zu finden:

"Seit Dezember 1945 kenne und schätze ich die Volkssolidarität. Ich kam aus der Gefangenschaft nach Pößneck. Dort erlebte ich hautnah sozusagen die Thüringer Aktion gegen Not. Ohne die Solidarität anderer wäre ich „eingegangen“. Mir wurde mit 16 Jahren erste Hilfe geleistet. Ich fühlte mich integriert und habe dann selbst geholfen, in erster Linie Flüchtlingen zu helfen. Viele solidarische Hilfestellungen konnte ich durch Helferinnen und Helfer der „Thüringer – Aktion gegen Not“ während der ersten Monate des Lebens im für meine Familie und mich neuen Pößneck erfahren, nun war es Zeit, dass ich mich im Rahmen meiner gesund-heitlichen Möglichkeiten durch meine solidarischen Hilfeleistungen für Bedürftige und Notleidende in meiner nächsten Umgebung durch Taten erkenntlich zeigen kann, darf und muss; denn Nehmen und Geben sind eine Einheit. Ich habe gelernt: Nur durch Solidarität funktioniert Gesellschaft, ohne Solidarität ist das Individuum nicht lebensfähig. Es soll nicht der Anspruch sein, nur Mitglied in der VS zu sein um Vorteile zu haben. Solidarität drückt sich aus den mir ganz persönlich gemachten Erfahrungen besonders aus im finalen „Einer für alle, alle für einen“. Die gegenseitige Hilfe spielte und spielt für mich in der Volkssolidarität eine große Rolle. Sicher sah diese Hilfe in den ersten Jahren anders aus als heute, es ging um Baustoffe, um Essen, um den Aufbau nach dem Krieg. Ich begann eine Zimmermannslehre, hatte Zugang zu Holz, zum Anfeuern des Ofens, später für Bau-vorhaben.Meine berufliche, handwerkliche Entwicklung zum Zimmerer war stets mit meiner weiteren beruflichen Entwicklung der sich überall etablierenden Massenorganisation Volkssolidarität auf das engste verbunden. Beispielsweise nutzte ich die Baustellenabfälle für Mitbewohner zum Beheizen ihrer Wohnungen. So konnte ich im Rahmen meiner Möglichkeiten und entsprechend der Notwendigkeiten helfen. Nach dem Krieg galt die Hilfe der VS nicht nur den „Alten“. Auch und vor allem den Kindern und Jugendlichen wurde die geleistete Hilfe zuteil. Die politische Wende war für mich keine Unterbrechung. Meine VS-Gruppe Berlin-Johannisthal war die ganze Zeit „am Start“. Es gab einen nahtlosen Übergang, keine nen-nenswerten Abbrüche. Die jährliche Spendensammlung brachte damals wie heute die Möglichkeit, Kontakte zu den Bewohnern des Viertels, der Gemeinde der Stadt zu haben und die Arbeit der VS in Gesprächen zu vermitteln. Es kam aber auch in manchen Bereichen zum Zusammenschluss mehrerer Ortsgruppen, da Leitungskräfte fehlten.Nach 1990 wurde die VS in das System der Sozialverbände eingegliedert, sie hatte gegen die versuchte Auflösung als Konkurrent der alten BRD-Sozialverbandsstrukturen völlig neue Bedingungen ohne besondere staatliche Unterstützung zu meistern. Die Volkssolidarität hatte weiterhin mit enormen Verlusten an Mitgliedern und anderem fertig zu wer-den und sich unter neuen Bedingungen der Marktwirtschaft neu zu entwickeln. Das ist im Großen und Ganzen gelungen. Die Tradition Volkssolidarität ist es wert, bewahrt zu werden!"

 

Geschäftsstelle für Besucherverkehr geschlossen!

Aufgrund gesetzl. Regelungen sind wir vom 02.11.2020 zunächst bis 30.11.2020 nur telefonisch oder per E-Mail erreichbar

Sicherheit und Gesundheit an erster Stelle

Wir alle stehen vor den Herausforderungen durch das neuartige Coronavirus (Covid-19).

Als Arbeitgeber im Bereich der Pflege und Betreuung von Kindern und Senioren trägt die Volkssolidarität eine besondere Verantwortung für die Gesundheit seiner Mitarbeiter*Innen, Betreuten, Mitglieder und Gäste.

Aufgrund der gesetzlichen Regelungen sind wir gezwungen, eigene Veranstaltungen, Veranstaltungen in Kooperationen mit anderen Anbietern und die in unseren Räumen stattfindenden Kurse der Kreisvolkshochschule zunächst bis voraussichtlich Ende November 2020 abzusagen bzw. auszusetzen.

Auch die Treffs und Begegnungsstätten in unserem Verbandsbereich sind ab 02.11.2020 bis voraussichtlich Ende November 2020 geschlossen.

Allen Mitgliedergruppen wird eindrücklich empfohlen, alle Aktivitäten vorübergehend auf Telefonkontakte zu beschränken, die meisten unserer Mitglieder gehören alleine aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe.

Die Geschäftsstelle Oranienburg ist derzeit für jegliche Veranstaltungen und Publikumsverkehr zunächst bis 30.11.2020 geschlossen. Sie erreichen uns telefonisch zu den Geschäftszeiten über unsere Festnetznummern.

In dringenden Fällen erreichen Sie den Geschäftsführer Paul Redel mobil unter 0152-02378931.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Bitte bleiben Sie Gesund! Ihr Team der Geschäftsstelle Oranienburg der Volkssolidarität

Bittenutzen Sie die spezielle Internet Seite der Volkssolidarität um sich seriös über die weiteren Entwicklungen rund um das Corona-Virus zu informieren: https://corona.vsbrb.de/

Aufruf zur aktuellen Kampagne: #GutesimSinn - Online Spenden !

Spendensammlung für die Kommunikation in der Pflege

https://www.gutesimsinn.de/spenden/

Zusammen ist man weniger allein, heißt es in einem Sprichwort. Doch Zusammensein ist in der Corona-Krise so gut wie unmöglich. Vor allem die Bewohner*innen in unseren Pflegeheimen sowie unseren Pflegediensten leiden sehr darunter, ihre Familie und Freunde nicht mehr sehen zu dürfen.

Um die schwere Zeit der Isolation etwas leichter zu machen, initiieren wir aktuell verschiedenste Projekte, darunter die Anschaffung von Tablets zur Kommunikation mit Angehörigen, die Entwicklung weiterer Unterhaltungsangebote sowie die Bereitstellung von Streamingdiensten und E-Learning-Portalen. Mit deiner Spende hilfst du uns dabei!

Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen in unseren Pflegeeinrichtungen und -diensten engagieren sich Tag und Nacht, um die Versorgung, Pflege und Betreuung von über 40.000 hilfebedürftigen Menschen in dieser gefährlichen Zeit sicherzustellen. Wir wollen sie in diesen schweren Wochen der Isolation nicht alleine lassen! Mit deiner Spende können wir auch während der Corona-Krise überall dort unterstützend anpacken, wo eine helfende Hand gebraucht wird, denn die Volkssolidarität hat „Gutes im Sinn“.

Seit 75 Jahren bindet die Volkssolidarität Menschen ins gesellschaftliche Leben ein und bietet sozialen Schutz, insbesondere vor Ausgrenzung und Isolation. Die lange Tradition unseres Engagements für ältere Menschen gerade in Notsituationen ist ein Inbegriff für gelebte Solidarität. Gemäß unserem Verbandsmotto „Miteinander – Füreinander“ und verpflichtet sie uns, Verantwortung zu übernehmen.

Mit Ihrerr Spende entlasten Sie auch unsere Pflegemitarbeiter*innen, die – nicht nur in Zeiten von Corona – eine zentrale Säule unseres Gesundheitswesens sind!

https://www.gutesimsinn.de/spenden/

Harte Schale - weicher Kern

Motorrad-Interessengruppe kümmert sich um betreute Kinder

Wo gibt es das schon - eine Motorrad-Interessengruppe trifft sich zu einer Mitgliederversammlung und bekommt dabei gratis von Kindern ein Tanz-Gesang-Kulturprogramm geboten. So geschehen an einem Freitagabend Anfang Februar in der Dorfgaststätte "Zur Linde" in Krackow (Mecklenburg-Vorpommern). Kinder aus der Wohngruppe LaLeLu in Stegelitz (Uckermark) ließen sich vernehmen und gaben dem Treffen ihre ganz eigene Note. Dies war nicht von ungefähr, denn es handelte sich um eine Danksagung. Mit dem Viertelstunden-Programm, das sie eine Woche lang mit der neuen Mitarbeiterin  Diana Schramm einstudiert hatten, bedankten sich die Kinder bei der Interessengruppe "Hühnerstall" sowie bei den "Oldtimer- und Motorradfreunden Nordost" für eine Zuwendung, die in ihrer Stetigkeit und Intensität ihresgleichen sucht. Seit anderthalb Jahren "vergeht keine Woche, ohne das nicht einer vorbeikommt und etwas mitbringt", sagt Leiterin Simone Sander.

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