Volkssolidarität


Brandenburg

Brandenburg impft

Persönliche sowie schriftliche Impfeinladung für die Ältesten

Die ersten 17.000 Briefe mit den Impfeinladungen für die ältesten Mitbürger  werden in der Woche vom 1. zum 7. März an über 85-Jährige verschickt – die nächsten 35.000 Briefe  folgen in der kommenden Woche.

Die ältesten und noch nicht geimpften Brandenburgerinnen und Brandenburger werden in diesen Briefen über ihr Impfangebot informiert. Sie haben dann die Möglichkeit, über eine Sonderrufnummer ihren individuellen Impftermin zu vereinbaren. Alle Brandenburgerinnen und Brandenburger im Alter über 80, die noch nicht geimpft wurden, werden in den kommenden Wochen gestaffelt angeschrieben. Es wird hierzu auf Daten der Einwohnermeldeämter zurückgegriffen.  Der Brief enthält eine Sonder-Rufnummer für die persönliche Terminvereinbarung in einem Impfzentrum in Brandenburg.  Das Callcenter ist täglich in der Zeit von 8 bis 20 Uhr erreichbar.  Die Impfungen finden ab dem 8. März 2021 statt.

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Wir schützen die Ältesten. Die Impfbereitschaft ist gerade hier besonders groß. Ich freue mich sehr, dass wir wieder ausreichend Impfstoffe haben, um den besonders gefährdeten Menschen über 80 Jahren nun ein persönliches Impfangebot unterbreiten zu können. Aus unseren Erfahrungen mit der Terminvergabe Anfang Januar haben wir gelernt. Deshalb erhalten nicht alle gleichzeitig einen Brief, sondern werden nach und nach angeschrieben, damit es zu keinen unnötigen Wartezeiten am Telefon kommt.“

Peter Noack, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB): „Mit dem gestaffelten Anschreiben wollen wir eine möglichst gleichmäßige Auslastung der Impfzentren sowie eine reibungslose telefonische Terminvergabe erreichen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn es aufgrund der hohen Impfbereitschaft dennoch zu Wartezeiten kommen sollte. Gleichzeitig halten wir die Telefonnummer 116117 frei für ihren eigentlichen Zweck, den ärztlichen Bereitschaftsdienst für Menschen mit akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden. Denn neben Corona gibt es noch viele weitere Krankheiten – und für diese benötigen wir die 116117.“ Laut der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes gehören alle Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, zur Priorisierungsstufe 1 („höchste Priorität“).

Terminvereinbarung  für Personen, über 80 Jahren, deren Termine umgebucht werden mussten (rund 9.000 Personen)

Nahezu allen Betroffenen wurde ein neuer Impftermin vermittelt. Weitere Personen über 80 Jahren Personen erhalten jahrgangsweise, beginnend mit den über 85-jährigen, ein Impfangebot per Post und können über eine Sonderrufnummer einen Termin buchen. Die Erstimpfungen starten ab 8 März in den Impfzentren.

Nach Abschluss der Impfungen in den vollstationären Einrichtungen starten die Impfungen in alternativen Wohnformen der Pflege.  Krankenhausbeschäftige werden in Krankenhäusern geimpft. Personen unter 65 mit Vorerkrankung oder Behinderung gemäß zweiter Stufe mit hoher Priorität laut Impfverordnung  Voraussetzung ist ein ärztliches Zeugnis. Online-Buchung für diesen Personenkreis wird zeitnah freigeschaltet.

Details unter www.brandenburg-impft.de

Beschäftigte unter 65 in besonderen Berufsgruppen (z.B. Pflege, ambulante Medizin) benötigen eine Arbeitgeberbescheinigung als Nachweis. Die Terminvermittlung erfolgt über eine Sonderrufnummer.

Impfungen in Arztpraxen 

 Ab Anfang März wird die KVBB im Modellvorhaben zunächst mit 5 Praxen starten und die Zahl dann im Laufe auf rund 50 erhöhen. Geimpft werden soll in den Praxen und bei Hausbesuchen. 

 

brandenburg-volkssolidarität