Volkssolidarität


Brandenburg

Wir sind eine wachsende Gruppe

Zum Internationalen Tag des älteren Menschen

Anlässlich des Internationalen Tages des älteren Menschen am 1. Oktober sagte Bettina Fortunato, Verbandsratsvorsitzende der Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg e. V.: "Dieser Tag, der weltweit seit 1990 begangen wird, ist für uns Anlass, auf die vielfach schwierige Lage älterer Menschen in Brandenburg hinzuweisen. Die meisten von ihnen haben Jahrzehnte ihres Lebens fleißig gearbeitet und zum Wohlstand beigetragen, der heute in unserem Land herrscht. Nicht wenige jedoch werden mit so niedrigen Renten abgefunden, dass sie ihnen eben kein Leben in Würde gestatten. In den vergangenen Jahren hat die Zahl derer zugenommen, die auch im Rentenalter noch Geld hinzuverdienen müssen, weil ihre Rente nicht ausreicht. Mietsteigerungen belasten das ohnehin geringe Salär älterer Menschen weiter. Mit Hilfsanträgen bei den Behörden sind sie oft überfordert. Wir nehmen diesen Tag zum Anlass, die Forderung zu erneuern, dass allen Senioren eine auskömmliche Altersversorgung zugestanden werden muss.

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Ehrung für „ECHT SOLIDARISCH“

Landesverband lobt im Jubiläumsjahr einen Preis aus!

Im 75. Jahr der Volkssolidarität stiftet der Landesverband Brandenburg e. V. diesen besonderen Preis für Menschen – egal welchen Alters, die sich beispielhaft für andere Menschen einsetzen bzw. eingesetzt haben. Mit der Ausschreibung des Preises „echt solidarisch“ suchen wir im Land BRANDENBURG Mitgliedergruppen, Mitarbeiter/innen-teams, Firmen, Kommunen  und /oder  Initiativen , die aus dem täglichen Leben ganz praktische Beispiele liefern.
Ausdrücklich betont Vorstandschefin Große, dass sich dieses Anliegen nicht nur an Mitglieder der Volkssolidarität wendet. Mit diesem Preis möchte der Landesverband über die Verbandsgrenzen hinaus zeigen, dass SOLIDARITÄT in der Gesellschaft als Wert unverzichtbar ist und für ein Mit- und Füreinander im Leben gehören sollte.

Wir wollen zeigen, dass der Frieden in allen seinen Facetten, auch 75 Jahre nach dem Krieg, die Basis für  Wachstum und Lebensqualität darstellt.
Wir wollen zeigen, wie vielfältig und gerecht gelebte Demokratie sein kann.
Wir wollen zeigen, was entsteht, wenn demokratische Kräfte zusammenarbeiten.
Wir ehren die Aktivität an sich – keine Projekte. Diese Beispiele sollten bereits erfolgreich laufen und nachhaltig sein.


Der ECHT-SOLIDARISCH-PREIS wird bei der Festveranstaltung des Landesverbandes Brandenburg am 23. Oktober 2020 im Nikolaisaal Potsdam vergeben. Die Volkssolidarität ruft landesweit dazu auf, ihr solche verehrungswürdigen Menschen im Vorfeld der Festveranstaltung zu benennen.
Vorschläge – ob Einzelpersonen oder Gruppen - gern persönlich, per Email oder mit einer in unseren Geschäftsstellen ausliegenden Postkarten, reichen Sie bitte ein an:

Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e. V.,
Benzstraße 10, 14482 Potsdam,
Tel. 0331 704231-0 oder per E-Mail:
brandenburg@volkssolidaritaet.de
Einsendeschluss ist der 31. August 2020.

#GutesimSinn-Spendenaktion für Corona-Hilfen

Spenden für von Isolation betroffene Bewohner/-innen in der Pflege

Liebe Freundinnen und Freunde der Volkssolidarität, liebe VS-Mitglieder, mit unserer Spendenaktion #GutesimSinn können wir auch während der Corona-Krise überall dort helfen, wo eine helfende Hand gebraucht wird. Durch den Einsatz von Spenden für unsere von Isolation betroffenen Bewohner/-innen in der Pflege können die wichtige Kommunikation mit Angehörigen aufrechterhalten sowie unsere Pflege- und Betreuungskräfte entlastet werden. 

Das Corona-Virus sorgt für die schwerste Krise der Bundesrepublik Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg. Gerade ältere Menschen leiden momentan sehr darunter, ihre Angehörigen und Freunde nicht mehr sehen zu dürfen. Unsere hauptamtlich und ehrenamtlich Tätigen in den Pflegediensten engagieren sich Tag und Nacht, um die Versorgung, Pflege und Betreuung von fast 40.000 hilfebedürftigen Menschen in dieser schweren Zeit sicherzustellen.

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Platz für Menschlichkeit

Aktionsbündnis Brandenburg: Bundesregierung muss handeln

Das Aktionsbündnis Brandenburg hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, Flüchtlingen an der EU-Grenze in Sicherheit zu bringen. In einer Erklärung des Bündnisses, in dem auch die brandenburgische Volkssolidarität Mitglied ist, heißt es:

„In der gegenwärtigen Krise brauchen viele Menschen Unterstützung. Für die jene, die an den Grenzen Europas ausharren müssen, ist die Situation katastrophal. Seit Wochen und Monaten leben sie in völlig überfüllten Camps unter unwürdigen Bedingungen ohne Strom und fließend Wasser. Eine Ausbreitung des Corona-Virus wird unter diesen Umständen verheerende Auswirkungen haben. Deswegen müssen diese Lager müssen umgehend evakuiert und die Menschen in Sicherheit gebracht werden.

Brandenburgerinnen und Brandenburger sagen: Hier bei uns ist Platz! Im Rahmen der Aktion „Sichere Häfen“ haben sich auch brandenburgische Städte zur Aufnahme von geflüchteten Menschen bereiterklärt. Damit sie helfen können, brauchen sie nun die Zustimmung und die Unterstützung der Bundesregierung."

www.aktionsbuendnis-brandenburg.de/in-brandenburg-ist-platz-fuer-menschlichkeit/

Verschiebung von Spendensammlung und Landeswandertag

Corona-Bedrohung gerade für Ältere lässt keine andere Wahl

Aus aktuellen Gründen wird der Volkssolidarität Landesverband  Brandenburg e. V. seine kürzlich angelaufene diesjährige Spendensammlung stoppen und auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Das gab Verbandsratsvorsitzende Bettina Fortunato nach Rücksprache mit dem VS-Landesvorstand bekannt. Die Sammlung sei aufgeschoben, nicht aufgehoben. Sie soll zu einem späteren Zeitpunkt, an dem für Sammlerinnen und Sammler sowie für angesprochene Bürger keine Corona-Gefahr mehr besteht, fortgesetzt werden.

Desgleichen wird der angekündigte diesjährige Landeswandertag der Volkssolidarität auf das kommende Jahr verlegt.

 

brandenburg-volkssolidarität

Als Stützpfeiler unerlässlich

Erklärung zum Internationalen Tag des Ehrenamtes

Zum "Internationalen Tag des Ehrenamtes" am 5. Dezember erklärt die Verbandsratsvorsitzende der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e. V. Bettina Fortunato:  "Weil die brandenburgische Volkssolidarität sich in ihrem Mitgliederverband in besonderem Maße auf die ehrenamtliche Tätigkeit stützt, ist der "Tag des Ehrenamtes" eine gute Gelegenheit, den  rund 3.600 Frauen und Männern zu danken, die mit ihrer unentgeltlichen und uneigennützigen Arbeit unseren Verband lebendig erhalten. Sie prägen mit ihrem Wirken in den rund 650 Orts- und Interessengruppen das gute Gesicht der Volkssolidarität und erfüllen unser Motto "Miteinander - Füreinander" täglich mit Leben. Sie sind Stützpfeiler und Motor des Mitgliederverbandes der über 28.000 Mitglieder umfasst. Das Ausmaß der durch die Ehrenamtler erbrachten sozialen Wertschöpfung – also die Schaffung und der Erhalt sozial-kultureller Beziehungsgeflechte – durch die Nachbarschaftshilfe, durch das Organisieren von Gemeinschaftserlebnissen sowie bei Organisationsaufgaben -  ist mit ca. 550.000 Stunden im Jahr sehr hoch und in seiner Bedeutung kaum zu überschätzen.

 

Foto: Ohne Ehrenamt nicht zu machen - VS-Gruppe in der Potsdamer Waldstadt

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Bettina Fortunato neue Verbandsratsvorsitzende

Bernd Niederlands Arbeit mit Ehrenmitgliedschaft gewürdigt

An der Spitze der Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg e. V. hat sich ein Wechsel vollzogen. Die LINKEN-Landtagsabgeordnete Bettina Fortunato ist die neue VS-Verbandsratsvorsitzende. Sie wurde auf der Landesdelegiertenversammlung Mitte November in Luckenwalde mit großer Mehrheit gewählt. In der Position der Verbandsratsvorsitzenden löste Fortunato  Dr. Bernd Niederland ab, der nicht mehr zur Wahl angetreten war. Für seine langjährigen Verdienste um die Volkssolidarität wurde Niederland, die Ehrenmitgliedschaft zuerkannt. Als langjährige Sprecherin ihrer Fraktion für Soziales, Gesundheit, Frauen und Senioren fühle sie sich der sozialen Gerechtigkeit verpflichtet, erklärte die neue Verbandsratschefin. Was sich die Bundesregierung an so genannter Grundrente ausgedacht habe, bezeichnete sie als „schlechten Witz“. „Armut kann so nicht bekämpft werden.“ Weil für mehr und mehr Menschen die soziale Ausgrenzung zunehme, werde die Arbeit der Volkssolidarität immer wichtiger.

 

Foto: Der scheidende Verbandsratschef Bernd Niederland wünschte seiner Nachfolgerin im Amt, Bettina Fortunato, eine glückliche Hand.

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Volkssolidarität hat Mut gefasst

Neues soziales Zentrum in Luckenwalde feierlich eingeweiht

Das gibt es nicht alle Tage. In einem festlichen wie auch in einem beschwingten Rahmen wurde am Freitag das neue Sozialzentrum der Volkssolidarität in Luckenwalde seiner Bestimmung übergeben. "Das ist heute ein Friday for Future für mich" sagte Luckenwaldes Bürgermeisterin Elisabeth Herzog von der Heide. Sie dankte der Volkssolidarität für ihr Engagement, das im nunmehr eingeweihten Millionen-Objekt sichtbaren Ausdruck finde. Es ist nach betont ökologischen Grundsätzen errichtet worden und vollständig barrierefrei.  Damit habe sich nicht weniger als die Lebensqualität der Menschen in Luckenwalde verbessert, bestätigte die Bürgermeisterin. Der Wohlfahrts- und Sozialverband Volkssolidarität habe "Mut gefasst" und mit diesem beeindruckenden Gebäude ein "Bekenntnis zu Luckenwalde" abgelegt, er habe der Stadt damit "ein Geschenk gemacht", freute sie sich. Es sei Begegnungs- und Beratungsstätte in einem, biete Räume für den Dienst "Essen auf Rädern" und den Beschäftigten einen schönes Arbeitsumfeld.

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Wirkungsvoll gegen Pflegenotstand

Ab Oktober: Tariflohn in den VS-Verbandsbereichen

Der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. und seine Verbandsbereiche werden ab 1. Oktober 2019 ihren Beschäftigten Tarifgehälter zahlen. Diese Entscheidung gab der Landesvorstand nach Abstimmung mit dem Verbandsrat gegenüber den Kranken- und Pflegekassenkassen sowie der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bekannt. Wie der Vorsitzende des Verbandsrates der Brandenburger Volkssolidarität, Bernd Niederland, dazu mitteilte, ist die Einführung des Tariflohns in der ambulanten Pflege, bei den Kitas und den Einrichtungen der Jugendhilfe als grundsätzliches Signal zu verstehen, dass im Sozial- und Wohlfahrtssektor der Tarifbindung die Zukunft gehört. Der Schritt  wird als Anregung und Ermutigung für weitere Gliederungen im VS-Landesverband gesehen, sich in die Tarifbindung  zu begeben – bis hin zum Bundesverband der Volkssolidarität und seinen Gliederungen. 

Foto: Gute Arbeit soll ihren guten Lohn haben.

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Volkssolidarität: AOK muss die Karten auf den Tisch legen

Offener Brief der VS an Politiker auf Landes- und Bundesebene

Vor dem Hintergrund ungeklärter Fragen zur Tarifeinführung hat die Gewerkschaft ver.di Mitarbeiter der brandenburgischen Volkssolidarität für den 6. Juni zu einem Streik vor der AOK-Landeszentrale in Teltow aufgerufen. Wie VS-Vorstandsmitglied Andreas Heil dazu mitteilte, fehlen nach wie vor belastbare Finanzierungszusagen der AOK, die aber Voraussetzung für die Einführung  eines Tarifs auch für die Beschäftigten der Volkssolidarität wären. Heil, der im Landesvorstand für Pflege zuständig ist,  bestätigte, dass zwar Angebote der AOK vorliegen würden, sie seien indessen unvollständig. Aus ihnen würde sich nach wie vor nicht ergeben, in welcher Höhe konkrete Leistungen im Bereich Pflege vergütet werden. Letzteres wäre aber Voraussetzung dafür, dass die Volkssolidarität verbindliche Tarifzusagen geben könne. "Wir müssen wissen, wieviel wofür bezahlt wird." Gleichzeitig sandte der Vorstand der Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg e. V., einen offenen Brief an Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij (LINKE), Staatssekretär Andreas Büttner, weitere Bundes- und Landespolitiker*innen,  gesundheitspolitische Sprecher und Sprecherinnen der Bundes- und Landtagsfraktionen sowie die zuständigen Ausschussvorsitzende.

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