Volkssolidarität


Brandenburg

„Wir sind gefragt wie eh und je“

Festveranstaltung zum 76. Jahrestag der Volkssolidarität in Potsdam

Vor einem Jahr musste die große Feier zum 75. Jahrestag der Volkssolidarität Corona-bedingt ausfallen, nun aber hat es geklappt. Am 7. Oktober fand die traditionelle Fest- und Auszeichnungsveranstaltung der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. statt. Vor der schönen Kulisse des Restaurants „Zur historischen Mühle“ am Park Sanssouci wurden verdienstvolle Ehrenamtler geehrt, woran sich auch Gesundheits- und Sozialministerin Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen) beteiligte. Zuvor dankte Vorstandsvorsitzende Ines Große allen Menschen, die in der Corona-Pandemie den verbandlichen Zusammenhalt aufrecht gehalten hatten und für ihre Mitbürger da gewesen waren. Die Grußworte der abwesenden Verbandsratsvorsitzenden Bettina Fortunato überbrachte Gerhard Horn, Mitglied des Verbandsrates. Auch er unterstrich, dass die Hilfsbereitschaft gerade in der Coronazeit herausgefordert war und sich dort bewähren musste.

Foto: Ministerin Ursula Nonnemacher (li.) gratuliert Anne-Marie Henseke, der langjährigen Leiterin einer VS-Ortsgruppe in Potsdam

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Traditionelle Verantwortung - verantwortliche Tradition

Volkssolidarität in Brandenburg startet Spendensammlung 2021

Der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. beginnt am 1. September 2021 seine traditionelle Spendensammlung, die bis zum 31. Oktober 2021 andauern wird. Erneut gehen ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler in ihren Regionen - unter Beachtung der gegenwärtigen Corona-Schutzanforderungen - von Tür zu Tür, um möglichst viele Spenden für die Unterstützung von sozialen Projekten zu erhalten. Sie sind mit einem Ausweis und einer Sammelliste der Volkssolidarität ausgestattet. Seit 1947 führt die Volkssolidarität alljährlich ihre Spendensammlung durch. Mit den Spenden kann der Sozial- und Wohlfahrtsverband vor allem Angebote und Projekte für Kinder, Jugendliche, Senioren, Familien und sozial benachteiligte Menschen im Land Brandenburg finanzieren. Dazu gehören zum einen wohltätige Einrichtungen wie beispielsweise das Soziale Zentrum in Potsdam, das täglich für obdachlose oder von Armut betroffene Menschen kostenfreie Mahlzeiten, eine Kleiderkammer und Sanitärräume bereitstellt. Zum anderen werden mit den Spenden auch unter anderem die landesweiten Begegnungsstätten unterstützt, in denen vorwiegend Ältere zueinander finden, gemeinsame Erlebnisse haben oder sich sportlich oder künstlerisch betätigen können.

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Über sich selbst hinauswachsen

Volkssolidarität nahm am AOK Firmenlauf in Potsdam teil

Vor der großartigen Kulisse des Neuen Palais in Potsdam fand mit viel guter Laune der diesjährige AOK Firmenlauf statt. Mit dabei: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Verbandsbereich Mittelmark des Volkssolidarität Landesverbandes Brandenburg e. V. 15 Läufer*innen aus der Kinder- und Jugendhilfe und der Kita- und Horteinrichtung „Zauberwald“ gingen für die Volkssolidarität an den Start. Darunter war auch Dirk Brigmann, Geschäftsführer des Verbandsbereiches Mittelmark. „Ich freue mich, dass so viele Kolleginnen und Kollegen zugesagt haben“, sagte er. Der Teamgeist war spürbar an diesem Abend und die Motivation hoch. Selbst Mitarbeiter*innen, die vorher noch nie an einem Wettlauf teilgenommen hatten, waren dabei. Familien, Freunde und Kolleg*innen feuerten zusätzlich das Team der Volkssolidarität vom Seitenstreifen aus an.

 

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Enkeltrick: Wie kann man Betrug verhindern?

"Seien Sie misstrausch", rät die Polizei

Dies ist der Infodienst der brandenburgischen Polizei für ältere Menschen. Sie schildert folgende Standardsituation: Nehmen wir Herbert. Sein Enkel ruft so selten an. Auf einmal klingelt das Telefon, es ist der Anruf von einer Nummer, die Herbert nicht kennt. Der Anrufer meldet sich „Hallo Opa, rate mal, wer hier ist“. Herbert hat geraten und ist sich sicher, dass es sein Enkel Tim ist. Tim sagt, er befindet sich in einer Notlage und braucht dringend, ganz dringend Geld. Und zwar viel Geld. Herbert ist erschüttert und sagt zu. Tim meint, er kann nicht selbst kommen, um das Geld zu holen, er schickt eine Bekannte vorbei. Zwei Stunden später überreicht Herbert einer jungen Frau das Geld. Die Person am Telefon war ein Betrüger und Herbert sieht sein Geld nie wieder. Für Herbert hat aber alles so glaubwürdig geklungen.

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Nicht nur Applaus und warme Worte

Paritätische Gemeinschaft: Tarifabschluss Brandenburg für 2022

Mit dem im Juli vereinbarten Tarifabschluss setzt die Paritätische Tarifgemeinschaft  (PTG) erneut Maßstäbe für gute Löhne in Brandenburg.  Da sich die Wertschätzung der Beschäftigten nicht in Applaus und warmen Worten erschöpfen darf, haben sich die Mitglieder der PTG - unter anderem die Volkssolidarität - mit der Gewerkschaft ver.di erneut auf deutliche Verbesserungen der Entgelte der Beschäftigten geeinigt. Das Verhandlungsergebnis setzt auch im Jahr 2022 wieder durch  überdurchschnittliche Tabellensteigerungen Maßstäbe in der Sozialwirtschaft in Brandenburg. Mit der nun vorliegenden Tarifeinigung liegen die Tabellenentgelte z. B. in der Altenhilfe bereits über dem durchschnittlichen Einkommen vergleichbarer Beschäftigter in westdeutschen Bundesländern. Die überfällige Angleichung der Arbeitsbedingungen und Entgelte zwischen alten und neuen Bundesländern, die bereits mit Einführung des Tarifvertrages im Jahr 2019 stark vorangetrieben wurde, wird somit erfolgreich fortgesetzt.

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Verschiebung der Spendensammlung

Corona lässt derzeit keine Haustürbegegnung zu

Bezogen auf die derzeit geltenden Covid-Einschränkungen muss die diesjährige Spendensammlung der Volkssolidarität verschoben werden. Dazu teilt Verbandsratsvorsitzende Bettina Fortunato mit:

 "Leider lässt der Verlauf der Pandemie nicht zu, dass wir, wie geplant,  unsere Spendensammlung in der Zeit vom 1. Mai zum 30. Juni durchführen. Wir tragen Verantwortung für den Schutz nicht zuletzt unserer Mitglieder und ehrenamtlichen Helfer. Wenn wir jetzt eine zeitliche Verschiebung ins Auge fassen, dann tragen wir damit den verbreiteten Auffassungen  in unseren Gliederungen Rechnung. Aus ihren Äußerungen geht die Meinung hervor, dass die Durchführung der Sammlung im vorgesehenen Zeitraum nicht stattfinden sollte. 

Nach Absprache mit meinen beiden Stellvertretern und dem Landesvorstand schlagen wir vor, zuversichtlich den Zeitraum für die diesjährige Spendensammlung auf die Zeit vom 1. September 2021 bis zum 31.Oktober 2021 abzuändern. Ein entsprechender Beschlussentwurf wird am 17. Mai in der nächsten Sitzung des Verbandsrates der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e. V. vorliegen."

brandenburg-volkssolidarität

 Foto: Krauß

Das Licht der Welt

Neues Mitgliedermagazin "Zwischen Lausitz und Uckermark" erschienen

Und wieder hat eine neue Ausgabe von "Zwischen Lausitz und Uckermark" das Licht dieser Welt erblickt. Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für vielfältige und originelle Beiträge, für ihre Texte und Fotos. Auf diese Weise ist es erneut gelungen, unser Mitgliedermagazin zu einem Spiegelbild des Verbandslebens zu machen, das sowohl die hauptamtliche als auch die ehrenamtliche Tätigkeit einschließt.

Mit unserer neuen Präsidentin Susanna Karawanskij (Foto bei ihrer Ernennung zur Sozialministerin in Brandenburg vor zwei Jahren) ist eine junge, tatkräftige Frau an die Spitze des Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität gerückt. Wir habe das in unserem Magazin genauso gewürdigt wie die Neuorientierung unseres Verbandes, die unter den schwierigen Corona-Bedingungen bei der Bundesdelegiertenversammlung in Leipzig möglich wurde. Das Grußwort unserer Kanzlerin Angela Merkel zum 75. Geburtstag der Volkssolidarität findet sich wieder und die Hintergründe bei der Entstehung unseres Image-Filmes zum Jubiläum, der im Internet zu betrachten ist. Verstandsvorsitzende Ines Große gibt einen Ausblick zur Entwicklung des brandenburgischen Verbandes im Jahr 2021 und die Polizei verrät besondere Tipps zum Schutz älterer Menschen in Corona-Zeiten. Einen bedeutenden Teil im neuen Magazin nehmen die vielen Beiträge ein, in denen die Aktivitäten in unseren Kreis-Strukturen zur Sprache kommen. Alle Leserinnen und Leser erfahren: Dort lebt die Volkssolidarität, dort wird ihr Motto "Miteinander - Füreinander" mit Leben erfüllt.

Die Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg e.V. legt ihren Mitgliedern, Mitarbeitern und Freunden die neue Ausgabe des Verbandsjournals ans Herz. 

brandenburg-volkssolidarität.

Über sich hinausgewachsen

Grüße zum Weihnachts- und Neujahrsfest

Meine Damen und Herren, liebe Mitglieder, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Freundinnen und Freunde der Volkssolidarität,

das zu Ende gehende Jahr hat uns allen eine Menge abverlangt. Ob privat, im Beruf oder im Ehrenamt - sehr viele von uns sind gefordert worden.  Das Jahr 2020 war seit März geprägt von der Corona-Pandemie. Das hat unser aller Leben verändert und nicht selten schwierig gemacht. Es galt, in unbekannten und ungewöhnlichen Situationen zu bestehen. Und leider muss man zugeben: Ein Ende ist nicht absehbar, noch immer hat uns diese Pandemie fest im Griff.

Und dennoch lässt sich sagen:  Im 75. Jahr des Bestehens unserer Volkssolidarität haben wir gemeinsam jene Herausforderungen, die mit der neuen Lage zusammenhängen, gemeistert. Viele Mitglieder und Mitarbeiter sind über sich hinaus gewachsen. Wir haben bewiesen, was es bedeutet, unser Motto „Miteinander-Füreinander“ in Lebenswirklichkeit zu verwandeln.  Ich bin stolz auf unseren Landesverband und alle, die in ihm tätig sind, ob haupt- oder ehrenamtlich. Für Ihre Leistungen, für Ihre ständigen Bemühungen meinen herzlichen Dank.

Ich wünsche Ihnen für die restlichen Tage des Jahres alles Gute, viel Kraft, Gesundheit und Lebensfreude. Ihnen eine frohe Weihnachtszeit und für 2021 alles Gute!

 

Bettina Fortunato

Verbandsratsvorsitzende

Wir sind eine wachsende Gruppe

Zum Internationalen Tag des älteren Menschen

Anlässlich des Internationalen Tages des älteren Menschen am 1. Oktober sagte Bettina Fortunato, Verbandsratsvorsitzende der Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg e. V.: "Dieser Tag, der weltweit seit 1990 begangen wird, ist für uns Anlass, auf die vielfach schwierige Lage älterer Menschen in Brandenburg hinzuweisen. Die meisten von ihnen haben Jahrzehnte ihres Lebens fleißig gearbeitet und zum Wohlstand beigetragen, der heute in unserem Land herrscht. Nicht wenige jedoch werden mit so niedrigen Renten abgefunden, dass sie ihnen eben kein Leben in Würde gestatten. In den vergangenen Jahren hat die Zahl derer zugenommen, die auch im Rentenalter noch Geld hinzuverdienen müssen, weil ihre Rente nicht ausreicht. Mietsteigerungen belasten das ohnehin geringe Salär älterer Menschen weiter. Mit Hilfsanträgen bei den Behörden sind sie oft überfordert. Wir nehmen diesen Tag zum Anlass, die Forderung zu erneuern, dass allen Senioren eine auskömmliche Altersversorgung zugestanden werden muss.

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Ehrung für „ECHT SOLIDARISCH“

Landesverband lobt im Jubiläumsjahr einen Preis aus!

Im 75. Jahr der Volkssolidarität stiftet der Landesverband Brandenburg e. V. diesen besonderen Preis für Menschen – egal welchen Alters, die sich beispielhaft für andere Menschen einsetzen bzw. eingesetzt haben. Mit der Ausschreibung des Preises „echt solidarisch“ suchen wir im Land BRANDENBURG Mitgliedergruppen, Mitarbeiter/innen-teams, Firmen, Kommunen  und /oder  Initiativen , die aus dem täglichen Leben ganz praktische Beispiele liefern.
Ausdrücklich betont Vorstandschefin Große, dass sich dieses Anliegen nicht nur an Mitglieder der Volkssolidarität wendet. Mit diesem Preis möchte der Landesverband über die Verbandsgrenzen hinaus zeigen, dass SOLIDARITÄT in der Gesellschaft als Wert unverzichtbar ist und für ein Mit- und Füreinander im Leben gehören sollte.

Wir wollen zeigen, dass der Frieden in allen seinen Facetten, auch 75 Jahre nach dem Krieg, die Basis für  Wachstum und Lebensqualität darstellt.
Wir wollen zeigen, wie vielfältig und gerecht gelebte Demokratie sein kann.
Wir wollen zeigen, was entsteht, wenn demokratische Kräfte zusammenarbeiten.
Wir ehren die Aktivität an sich – keine Projekte. Diese Beispiele sollten bereits erfolgreich laufen und nachhaltig sein.


Der ECHT-SOLIDARISCH-PREIS wird bei der Festveranstaltung des Landesverbandes Brandenburg am 23. Oktober 2020 im Nikolaisaal Potsdam vergeben. Die Volkssolidarität ruft landesweit dazu auf, ihr solche verehrungswürdigen Menschen im Vorfeld der Festveranstaltung zu benennen.
Vorschläge – ob Einzelpersonen oder Gruppen - gern persönlich, per Email oder mit einer in unseren Geschäftsstellen ausliegenden Postkarten, reichen Sie bitte ein an:

Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e. V.,
Benzstraße 10, 14482 Potsdam,
Tel. 0331 704231-0 oder per E-Mail:
brandenburg@volkssolidaritaet.de
Einsendeschluss ist der 31. August 2020.