Volkssolidarität


Brandenburg

Enkeltrick: Wie kann man Betrug verhindern?

"Seien Sie misstrausch", rät die Polizei

Dies ist der Infodienst der brandenburgischen Polizei für ältere Menschen. Sie schildert folgende Standardsituation: Nehmen wir Herbert. Sein Enkel ruft so selten an. Auf einmal klingelt das Telefon, es ist der Anruf von einer Nummer, die Herbert nicht kennt. Der Anrufer meldet sich „Hallo Opa, rate mal, wer hier ist“. Herbert hat geraten und ist sich sicher, dass es sein Enkel Tim ist. Tim sagt, er befindet sich in einer Notlage und braucht dringend, ganz dringend Geld. Und zwar viel Geld. Herbert ist erschüttert und sagt zu. Tim meint, er kann nicht selbst kommen, um das Geld zu holen, er schickt eine Bekannte vorbei. Zwei Stunden später überreicht Herbert einer jungen Frau das Geld. Die Person am Telefon war ein Betrüger und Herbert sieht sein Geld nie wieder. Für Herbert hat aber alles so glaubwürdig geklungen.

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Enkeltrick: Wie kann man Betrug verhindern?

"Seien Sie misstrauisch", rät die Polizei

Dies ist der Infodienst der brandenburgischen Polizei für ältere Menschen. Sie schildert folgende Standardsituation: Nehmen wir Herbert. Sein Enkel ruft so selten an. Auf einmal klingelt das Telefon, es ist der Anruf von einer Nummer, die Herbert nicht kennt. Der Anrufer meldet sich „Hallo Opa, rate mal, wer hier ist“. Herbert hat geraten und ist sich sicher, dass es sein Enkel Tim ist. Tim sagt, er befindet sich in einer Notlage und braucht dringend, ganz dringend Geld. Und zwar viel Geld. Herbert ist erschüttert und sagt zu. Tim meint, er kann nicht selbst kommen, um das Geld zu holen, er schickt eine Bekannte vorbei. Zwei Stunden später überreicht Herbert einer jungen Frau das Geld. Die Person am Telefon war ein Betrüger und Herbert sieht sein Geld nie wieder. Für Herbert hat aber alles so glaubwürdig geklungen

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In der Zeit des Erwachens

Neues Mitgliedermagazin "Zwischen Lausitz und Uckermark" erschienen

Pünktlich mit der Lockerung der Corona-Beschränkungen auf verschiedenen Gebieten ist sie erschienen: die Sommerausgabe des Mitgliedermagazins "Zwischen Lausitz und Uckermark" der brandenburgischen Volkssolidarität. Natürlich durfte darin nicht fehlen,  wie inständig und hartnäckig unser Sozial- und Wohlfahrtsverband auch in dieser lang andauernden Krisenzeit bemüht war, seinem Motto "Miteinander-Füreinander" gerecht zu werden. "Wir atmen auf und atmen durch" steht über dem Grußwort unserer Verbandsratsvorsitzenden Bettina Fortunato: "Ob haupt- oder ehrenamtlich in unserer Volkssolidarität unterwegs - immer gehörte eine Portion Kraft, Kreativität, Ideen und Solidarität dazu." Auch in der Pandemiezeit blieben die kommunalen Aktivitäten unserer Gruppen nicht aus: Es gab die gegenseitige Hilfe, das Kontakthalten untereinander. In Eberswalde (KV Barnim) haben VS-Mitarbeiter die Corona-Not zu einer süßen Tugend gemacht und mit einem mobilen Cafè all jene erfreut, die nicht mehr in die Begegnungsstätten gehen konnten.

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Nicht nur Applaus und warme Worte

Paritätische Gemeinschaft: Tarifabschluss Brandenburg für 2022

Mit dem im Juli vereinbarten Tarifabschluss setzt die Paritätische Tarifgemeinschaft  (PTG) erneut Maßstäbe für gute Löhne in Brandenburg.  Da sich die Wertschätzung der Beschäftigten nicht in Applaus und warmen Worten erschöpfen darf, haben sich die Mitglieder der PTG - unter anderem die Volkssolidarität - mit der Gewerkschaft ver.di erneut auf deutliche Verbesserungen der Entgelte der Beschäftigten geeinigt. Das Verhandlungsergebnis setzt auch im Jahr 2022 wieder durch  überdurchschnittliche Tabellensteigerungen Maßstäbe in der Sozialwirtschaft in Brandenburg. Mit der nun vorliegenden Tarifeinigung liegen die Tabellenentgelte z. B. in der Altenhilfe bereits über dem durchschnittlichen Einkommen vergleichbarer Beschäftigter in westdeutschen Bundesländern. Die überfällige Angleichung der Arbeitsbedingungen und Entgelte zwischen alten und neuen Bundesländern, die bereits mit Einführung des Tarifvertrages im Jahr 2019 stark vorangetrieben wurde, wird somit erfolgreich fortgesetzt.

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Angebot für Alt und Jung

Domscheit-Berg zu Besuch bei der Volkssolidarität in Oranienburg

Je geringer die  Inzidenzzahlen, desto eher kann  auch  Wahlkreisarbeit  wieder  von  Angesicht  zu  Angesicht  stattfinden. So  wurde Anfang Juli aus  einem  ursprünglich  virtuell  geplanten  Termin der  Bundestagsabgeordneten Anke  Domscheit-Berg  (DIE  LINKE)  bei  der  Volksolidarität im Verbandsbereich Oberhavel-Uckermark ein Ortsbesuch. Ihr Gastgeber war Geschäftsführer Paul Redel.  Die Abgeordnete , die sich bei dieser Gelegenheit in den Räumen der Volkssolidarität über die Vereinsarbeit informierte, wollte insbesondere  wissen,   welche zusätzlichen  Schwierigkeiten es  durch  Covid-19  gab. Paul Redel nutzte die Anwesenheit der  Fachpolitikerin  für  Digitalisierung, um außerdem  über den  Stand  und  die  Pläne  rund  um  die Digitalisierung des  Verbandes zu sprechen. Aus diesem Grunde nahm sein Geschäftsführerkollegen Andy Stolz (Verbandsbereich Prignitz-Ruppin), der bei der brandenburgischen Volksolidarität das Thema Digitalisierung begleitet, an diesem Gespräch teil.

Foto: (v.l.)  Anke Domscheit-Berg, Geschäftsführer Paul Redel, Geschäftsführer Andy Stolz

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Älter, ärmer, glücklicher

Studie „Zur Situation Älterer im Land Brandenburg“ veröffentlicht

Die lebensälteren Menschen machen in Brandenburg die einzig wachsende
Bevölkerungsgruppe aus, sie sind aber gleichzeitig auch der mit Abstand
zufriedenste Teil der Einwohnerschaft. Dies ist ein Ergebnis der Studie
„zur Lebenssituation Älterer“, die Mitte Juni von Gesundheits- und
Sozialministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) vorgestellt worden ist.  Was schon in früheren Studien ermittelt wurde, hat sich bedeutend verstärkt: Die Älteren sind eine wachsende, aber sozial uneinheitliche Gruppe. Es gibt Senioren, die über hohe, über bedeutende oder auch ausreichende Einkünfte verfügen. Und es gibt eine wachsende Gruppe, die „armutsgefährdet“ ist, wie die Betreuerin der Studie Christina Rau bekanntgab. Das betreffe weniger die „Bestandsrentner“, d.h. diejenigen, die schon Jahre oder Jahrzehnte lang Rente beziehen. Anders die "jungen Alten". Rund die Hälfte der neu in die Rente eintretenden Menschen hat weniger als 1000 Euro im Monat, die Armutsgrenze wird derzeit bei 1200 Euro angesetzt.

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Den Pflegenotstand gemeinsam bekämpfen

Madleen aus Cottbus bei einem Aufruf des Bundesfamilienministeriums

Befragt nach dem Moment, der sie am meisten beeindruckt hat, sagt Madleen Noack, es sei der Tag gewesen, an dem eine fast hundertjährige Patientin zu ihren Kindern gezogen war. Sie hätte das Fest gern mit ihr gemeinsam verbracht. Im Rahmen einer Kampagne des Bundes-Familienministeriums (Ausbildungsoffensive Pflege, "Mach Karriere als Mensch") hat  Pflegeazubi Madleen aus Cottbus einen großen Auftritt. Ihr Wunsch sei es, Alte und Kranke "in die Mitte der Gesellschaft zu holen und auch für die Angehörigen da zu sein", offenbart die 31jähige Mutter von zwei Kindern in diesem Zusammenhang. Und sie schließt mit dem kraftvollen Aufruf, den Pflegenotstand "gemeinsam zu bekämpfen".

Madleen bewarb sich 2019 als Quereinsteigerin in der Sozialstation der Volkssolidarität Cottbus und wurde als Pflegekraft eingestellt. Die Pressestelle des Verbandsbereichs dazu: "Wir – Melanie Federau als Geschäftsführerin und Nadine Roch-Leupolt als Pflegedienstleiterin – haben in Madleen viel Potential gesehen und sie davon überzeugt, eine Pflegeausbildung zu beginnen."  Dafür habe sich Madleen entschieden, obwohl zunächst finanzielle Einschränkung damit für sie verbunden waren. Nun absolviert sie das erste  Lehrjahr zur Pflegefachfrau der Medizinischen Schule des Carl-Thiem-Klinikums Cottbus.

#pflegeazubis2021 – wir machen mit!

Tolle Ehrung für die VS in der Prignitz

Zweiter Platz im Rahmen des Gesundheitspreises 2021 der AOK

Während einer digitalen Preisverleihung wurde der Verbandsbereich Prignitz-Ruppin der Volkssolidarität in Brandenburg dieser Tage mit dem 2. Platz des diesjährigen  Gesundheitspreises Brandenburg  durch die AOK Nordost geehrt. Damit ist ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro verbunden. Geschäftsführer Andy Stolz und die mit dem Projekt verbundene Projektkoordinatorin Lissy Boost sowie Projektmitarbeiterin Erika Jeske nahmen diesen Innovationspreis entgegen.  Andy Stolz: "Die Auszeichnung und die Anerkennung für die geleistete Arbeit im Bereich der Digitalisierung bestärkt uns darin, dass wir uns diesem Themenfeld weiterhin aktiv widmen. Digitalisierung bietet Älterwerdenden, Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen Möglichkeiten, die Selbständigkeit und der Teilhabe am Leben zu fördern und zu erhalten – getreu unserem Motto: 'Miteinander - Füreinander'“. Der Geschäftsführer dankte allen Mitstreitern.

Foto: Preisverleihung (v.l.) Erika Jeske, Lissy Boost und Andy Stolz

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Einen besseren Schutz für Alt und Jung

Forderungen der Volkssolidarität zur Bundestagswahl am 26. September

Die Volkssolidarität hat die kommende Bundestagswahlen im Blick, die für den 26. September angesetzt sind. Getreu ihrem Motto: "Miteinander - Füreinander" hat sie Forderungen formuliert, die sich an Parteien richten, die sich bei dieser Wahl bewerben. Dabei hebt sie hervor, dass keine Generation gegen die andere ausgespielt werden darf und alle mit ihren Interessen in der Politik angemessen berücksichtigt werden sollen. Dass sich Staat und Gesellschaft um Kinder und Jugendliche kümmern und deren Rechte weitgehend gewahrt sind, ist zu begrüßen und auch ein Grundanliegen des Wohlfahrts- und Sozialverbandes Volkssolidarität. Einen Schutz auf hohem Niveau müssen auch ältere Menschen genießen, die in jahrzehntelanger Arbeit den Reichtum unseres Landes geschaffen  und Anspruch auf ein Alter in Würde und Auskömmlichkeit haben. Die Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V.  setzt sich ebenso für die Menschen ein, die in der Pflege Großartiges leisten und gerade in der Corona-Zeit doppelt gefordert waren. In den Verbandsbereichen der Volkssolidarität in Brandenburg wird Tariflohn bzw. -gehalt gezahlt. Das sollte überall gelten. Unverrückbar steht die Volkssolidarität zu ihrem traditionellen Anspruch, ein Verband zu sein, der von Humanismus, Demokratie, Solidarität und Antifaschismus geprägt ist.

Foto:Krauß   Die Volkssolidarität verschafft sich Gehör

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Verschiebung der Spendensammlung

Corona lässt derzeit keine Haustürbegegnung zu

Bezogen auf die derzeit geltenden Covid-Einschränkungen muss die diesjährige Spendensammlung der Volkssolidarität verschoben werden. Dazu teilt Verbandsratsvorsitzende Bettina Fortunato mit:

 "Leider lässt der Verlauf der Pandemie nicht zu, dass wir, wie geplant,  unsere Spendensammlung in der Zeit vom 1. Mai zum 30. Juni durchführen. Wir tragen Verantwortung für den Schutz nicht zuletzt unserer Mitglieder und ehrenamtlichen Helfer. Wenn wir jetzt eine zeitliche Verschiebung ins Auge fassen, dann tragen wir damit den verbreiteten Auffassungen  in unseren Gliederungen Rechnung. Aus ihren Äußerungen geht die Meinung hervor, dass die Durchführung der Sammlung im vorgesehenen Zeitraum nicht stattfinden sollte. 

Nach Absprache mit meinen beiden Stellvertretern und dem Landesvorstand schlagen wir vor, zuversichtlich den Zeitraum für die diesjährige Spendensammlung auf die Zeit vom 1. September 2021 bis zum 31.Oktober 2021 abzuändern. Ein entsprechender Beschlussentwurf wird am 17. Mai in der nächsten Sitzung des Verbandsrates der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e. V. vorliegen."

brandenburg-volkssolidarität

 Foto: Krauß