Volkssolidarität


Sachsen-Anhalt

Sehr geehrte Sorgeberechtigte, sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

heute, am 29.03.2021 tritt die 11. Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt in Kraft.

 

Die Kindertageseinrichtungen befinden sich weiterhin im eingeschränkten Regelbetrieb.

 

Zur Sicherung einer Nachverfolgung der Kontakte ist die Betreuung der Kinder in festen Gruppen mit zugeordnetem Personal empfohlen. Die Zulässigkeit der Einrichtung von Sammelgruppen im Früh- und Spätdienst, die Umsetzung von offenen und teiloffenen Angeboten haben wir beim örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe beantragt. Nach Prüfung wurden diese genehmigt und werden nun in den Einrichtungen umgesetzt.

 

Leider gelingt es uns nicht in allen Einrichtungen, die üblichen Öffnungszeiten abzusichern.

 

Erstmalig mussten wir Anträge auf Verkürzung der Öffnungszeiten stellen.

 

Diese Möglichkeit bietet der Erlass des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration vom 23. Februar 2021.

 

Hierzu erfolgt im Vorfeld eine Absprache mit dem Elternkuratorium und dem örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe.

 

Uns ist bewusst, dass solche Verkürzungen der Öffnungszeiten Sie, sehr geehrte Eltern, erneut vor große Herausforderungen stellen.

 

Sie können aber auch sicher sein, dass wir vor Antragstellung alle Möglichkeiten zur Sicherung der Betreuungszeiten abwägen.

 

§ 2 Absatz 4

 

Sollte es aufgrund von personellen Situationen und auf die aktuelle Pandemie zurückzuführenden Infektionslagen zu Einschränkungen der Betreuungs- und Öffnungszeiten kommen, sind diese mit dem örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe abzustimmen. Die Elternkuratorien sind unverzüglich über diese befristeten Maßnahmen zu informieren.

 

Die Gründe sind vielschichtig. Die größte Herausforderung ist das vermehrte Auftreten von Corona-Infektionen bei Kindern und die damit verbundenen Quarantäneanordnungen, die für Kinder und Personal gelten.

 

Personalersatz aus anderen Einrichtungen ist auf Grund der Festlegungen im Hygieneschutzkonzept nicht möglich.

 

 

 

Sehr geehrte Sorgeberechtigte,

 

die angekündigten Schnelltests für die Kinder treffen nach und nach ein und werden Ihnen durch unser pädagogisches Personal ausgehändigt. Im § 1 Absatz 3 im 11. Erlass sind Regelungen zu den Testungen getroffen.

 

Es besteht für Ihre Kinder danach keine Testpflicht. Aber wir sollten gemeinsam alles dafür tun, die Pandemie endlich einzudämmen. Auf unserer Internetseite finden Sie die Anleitung zur Nutzung der Tests.

 

Ein großer Teil unserer pädagogischen Fachkräfte hat inzwischen die 1. Impfung gegen das Coronavirus erhalten.

 

 

 

Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und sehr geehrte Mitarbeiter,

 

vielen herzlichen Dank für die große Impfbereitschaft. Danke, dass Sie Samstag und Sonntag in die Impfzentren gefahren sind, um am Montag wieder für die Kinder da sein zu können.

 

Das ist Ihr sehr persönlicher Beitrag zur Eindämmung der Pandemie.

 

Ein Jahr begleitet uns das Coronavirus inzwischen schon und nimmt sehr großen Einfluss zum einen auf Ihr privates Leben und eben auch auf Ihre Arbeit mit den Kindern.

 

 

 

Sehr geehrte Sorgeberechtigte, werte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

wir wünschen Ihnen und uns eine baldige Rückkehr zur Normalität. Der Weg dahin führt nach jetzigem Stand nur über intensives, freiwilliges Testen und vermehrtes freiwilliges Impfen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Cornelia Kurowski

Geschäftsführerin