Volkssolidarität


Sachsen

VS-Vorstand befürwortet Impfpflicht in Pflege

Frank Stritzke wirbt bei jeder Gelegenheit für die Corona-Schutzimpfung

Fahrzeuge des ambulanten Pflegedienstes vom Regionalverband Volkssolidarität Elbtalkreis-MeißenDer Vorstand der Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen, Frank Stritzke, tritt für eine verpflichtende Coronaimpfung bei Mitarbeitern in der Pflege ein. „Ich bin dafür, dass sich so schnell wie möglich alle Pflegekräfte impfen lassen“, sagt der Vereinschef. „Sonst gibt es kein Ende der Pandemie.“ In der Pflege sei die Gesundheitsversorgung zu gewährleisten, und dieser Aufgabe müsse man gerecht werden. „Wir wollen mit Beschäftigten arbeiten, die keine Ansteckung weitertragen können“, so Frank Stritzke. „Darauf müssen sich die Kunden verlassen können.“

 

Wie er aus Gesprächen weiß, bestehen vor allem bei jüngeren Mitarbeitern Bedenken wegen möglicher Langzeitfolgen, die noch nicht ausreichend erforscht sind. Auch mangelt es einigen an Vertrauen in das Prüfverfahren zur Zulassung des Impfstoffs.

 

Frank Stritzke nutzt jede Gelegenheit, um für die Impfung zu werben. Zur umfassenden Information über das Thema verweist er auf offizielle Webseiten wie die des Robert-Koch-Instituts.

 

Seit dem 11. Januar lassen sich die ersten Mitarbeiter des Coswiger VS-Pflegedienstes im Impfzentrum Riesa immunisieren. Zum Stand 13. Januar haben sich sieben Beschäftigte die erste Impfdosis abgeholt. In 21 Tagen folgt für sie die zweite und letzte. Erst diese beiden Dosen gewährleisten den vollen Impfschuss. Am 14. Januar holen sich Mitarbeiter einiger Radebeuler Seniorenwohnanlagen in Riesa ihre erste Impfung ab.

 

Nähere Infos zum Ablauf im Impfzentrum enthält der Erfahrungsbericht in der rechten Spalte.