Volkssolidarität


Sachsen

VS-Pflegedienste dürfen Schnelltests durchführen

Zur Handhabung der Tests wurden die Fachkräfte von Medizinern geschult

Schnelltest auf Corona-Infektion: Per Antigen-Testverfahren.Mit der Forderung nach kostenlosen wöchentlichen Corona-Tests für Erzieher, Pflege(fach)kräfte und Therapeuten konnte sich die Volkssolidarität in Sachsen bisher politisch nicht durchsetzen. Dennoch ist der Regionalverband Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen sehr hinterher, alle Möglichkeiten für einen gewissen Schutz auszuschöpfen. Dankbar ist er da für die Genehmigung, dass beide ambulante Pflegedienste Schnelltestungen vornehmen dürfen.

 

Davon macht der Verein Gebrauch, wenn bei Mitarbeitern, Patienten etc. der begründete Verdachtsfall einer Corona-Infektion besteht.

 

Eine leitende Mitarbeiterin des VS-Pflegedienstes beim Antigen-Schnelltest.Ein kleines Team der Pflegedienste hat sich extra von Medizinern schulen lassen, um die Tests sachgemäß zu handhaben. Es handelt sich dabei um Antigen-Tests. Diese weisen Eiweiße der SARS-Viren nach, zu denen auch Corona-Viren gehören. Dafür wird ein Nasenabstrich genommen.

 

Bei den Antigen-Schnelltests gibt es verschiedene Hersteller und verschiedene Angaben zur Zuverlässigkeit der Testergebnisse. Der Regionalverband verwendet Tests, die das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte auf seiner Liste der geeigneten Antigen-Tests stehen hat. Eine Liste, die mit dem Paul-Ehrlich-Institut und dem Robert-Koch-Institut abgestimmt ist.

 

In den Einrichtungen des Vereins ist die Zahl der Coronafälle seit Mitte Oktober stark angestiegen, vor allem in den Kitas und Horten. Die ambulanten Pflegedienste verzeichnen bisher sieben verstorbene Patienten in Zusammenhang mit Corona. Drei der Betroffenen wohnten in einer Seniorenwohnanlage der VS.