Volkssolidarität


Sachsen

Mobiles Impfteam in Coswiger VS-Wohnanlage

48 Personen erhielten am 22. März ihre Erstimpfung gegen Corona

Bewohner der Coswiger Seniorenwohnanlage "Lutherstraße" erhalten am 22. März ihre Erstimpfung gegen das Coronavirus.Erleichterung in der Coswiger VS-Seniorenwohnanlage „Lutherstraße“: Die Erstimpfung durch ein mobiles Impfteam ist am 22.3. im D-Zug-Tempo verlaufen. „Wir sind sehr froh, dass alle an einem Strang gezogen haben und ein Pfleger die Impfschwester ersetzt hat“, sagt Leiterin Silke Krause. Die Impfschwester war nicht erschienen. „Dass der Apotheker aus Dresden-Bühlau so spät kam, war der einzige Wermutstropfen, den aber der Impfarzt aufgefangen hat, indem er die ersten sechs Impfen selbst aufgezogen hat“, berichtet Silke Krause.

 

 „Sonst wären wir auch sofort in Verzug gewesen.“ Der Impfarzt Yahya Al-Fakih (ursprünglich aus Jemen) war aus dem Süden von Berlin angereist und überpünktlich in Coswig eingetroffen.

 

Das Logistikteam der Johanniter unterstützt tatkräftig.Auch das Logistik-Trio der Johanniter war lange vor dem Impfstart um 10 Uhr vor Ort. Ein Pfleger des Dreiergespanns unterstützte den Impfarzt beim Impfgespräch und Impfen, die anderen beiden teilten sich in den Posten des „Check-in“. Heißt: Sie prüften für jeden Impfling, dass alle notwendigen Unterlagen vollständig vorliegen (Aufklärungsblatt, Anamnese und Einwilligung, Impfpass), und lasen die Krankenversicherungskarte ein.

 

Als Impfzentrum diente die zweckdienlich umfunktionierte Begegnungsstätte der Seniorenwohnanlage.

 

Bewohnerin Ingrid Büttner zeigt nach der Corona-Erstimpfung ihren Impfpass.Um unnötige Kontakte zu vermeiden, hatten Silke Krause und ihre Mitarbeiterin eine Impfstraße im Einbahnstraßensystem geschaffen und die Impflinge zu festen Zeiten bestellt. Geimpft wurden insgesamt 48 Personen, davon 35 BewohnerInnen der Wohnanlage „Lutherstraße“, 10 BewohnerInnen des Coswiger „Wohnen 60plus“ sowie 3 Mitarbeiter des Regionalverbands im Bereich Altenhilfe. „Alle Bewohner waren sehr pünktlich“, lobt Silke Krause. „Wir waren super in der Zeit.“ Am Ende war die Impf-Mission sogar eine Stunde früher erfüllt als vorgesehen.