Volkssolidarität


Sachsen

Kontaktlos zum eigenen Hausnotruf-Gerät

Kunden können ein fertig programmiertes Gerät erhalten

Bereit für den Betrieb: VS-Mitarbeiter Patrick Pech mit einem Hausnotruf-Gerät, das er in seinem Büro programmiert hat.Auch der Bereich Hausnotruf hat sich längst auf die Pandemiebedingungen eingestellt. Mitarbeiter Patrick Pech testet sich zwei Mal pro Woche und kann bei Kundenbesuchen stets das aktuelle Testergebnis vorweisen. Zudem bietet er eine kontaktlose Variante an, das Gerät in Betrieb gehen zu lassen. Dabei programmiert er das Hausnotrufgerät nicht – wie sonst – in der Wohnung des Kunden, sondern bereits vorher. Das heißt: Er füttert das Gerät in seinem Büro mit allen notwendigen Notrufdaten.

 

Das sind zum Beispiel die Telefonnummern der Angehörigen, die im Notfall in der vereinbarten Reihenfolge verständigt werden. Diese Daten entnimmt Patrick Pech dem Datenblatt, das zum unterschriebenen Vertrag gehört.

 

Das programmierte Hausnotruf-Gerät bringt der VS-Mitarbeiter dann zu einem Punkt, den er telefonisch mit dem Kunden vereinbart hat. „Ich stelle es zur verabredeten Zeit vor die Haustür oder reiche es auch zum Fenster hinein“, sagt Patrick Pech. Was er nicht macht: Es mit der Post zu schicken.

 

Ist das programmierte Gerät kontaktlos beim Kunden gelandet, leitet der Hausnotruf-Experte den Kunden oder einen Angehörigen für alle weiteren Schritte gern telefonisch an, natürlich kostenfrei. Ohne Weiteres lässt er dem Kunden auch eine Zeichnung zukommen, an welcher Stelle im jeweiligen Netzwerkgerät – dem Rooter – das Hausnotruf-Gerät einzustecken ist.

 

So hat er es jüngst mit einem Landwirt gehandhabt, der großen Respekt vor der Technik hatte. „Ich war am Handy dabei, als er den Stecker in die Steckdose gesteckt hat und das Kabel in den Rooter“, erzählt Patrick Pech. „Dann habe ich ihm am Telefon erklärt, wie er den Proberuf absetzen kann.“ Der Kunde setzte alles peu à peu um. „Es ging reibungslos“, resümiert Patrick Pech. Für ihn der Beweis, dass er selbst in diesen Zeiten jedem Interessierten schnell helfen kann. Selbst Corona-Erkrankten.