Volkssolidarität


Sachsen

Kitas & Horte wieder für alle Kinder geöffnet

Hygieneauflagen bleiben | Erzieher können sich einmalig testen lassen

Symbolbild KitaDie Kitas und Horte des Regionalverbands Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen sind am 15. Februar in den eingeschränkten Regelbetrieb zurückgekehrt. Damit stehen sie wieder für alle Kinder offen. Möglich macht das eine Entscheidung des sächsischen Kultusministeriums. In einem Schreiben an die Kitaleiter und -mitarbeiter im Freistaat bezeichnet Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU) diesen Schritt angesichts der deutlich gesunkenen Infektionszahlen als "verantwortbar".

 

Zugrunde liege der Entscheidung eine „Abwägung zwischen dem Infektions- und Gesundheitsschutz auf der einen Seite und dem Recht auf Bildung auf der anderen Seite“.

 

Dauerhafte Öffnung ist abhängig vom Infektionsgeschehen

 

Dennoch müsse man die Infektionszahlen weiterhin im Blick behalten, so Christian Piwarz. „Sollten das Infektionsgeschehen wieder zunehmen, können Bildungseinrichtungen auch wieder geschlossen werden", sagte der Kultusminister am Rande einer Kabinettssitzung.

 

Der eingeschränkte Regelbetrieb schreibt die strikte Trennung von Gruppen mit festen Bezugspersonen vor. Die Kinder sollen sich auch außerhalb der Gruppenräume auf dem Gelände der Einrichtung nicht begegnen. Eine entsprechende Regelung gab es bereits im vergangenen Frühjahr.

 

Kultusministerium bietet Erziehern einmalig freiwilligen Corona-Test an

 

Anlässlich der Kita-Öffnung ermöglichte das Kultusministerium den Erzieherinnen und Erziehern, sich einmalig freiwillig kostenlos auf eine Corona-Infektion testen zu lassen. Dieses Angebot konnte seit dem 10. Februar beim Hausarzt in Anspruch genommen werden. Hinweise sind auf der Webseite des Kitabildungsservers zu finden: www.kita-bildungsserver.de.

 

Als Vorstand des Regionalverbands Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen begrüßte Sven Krell das Test-Angebot für Erzieher. „Es ist gut, dass es das gibt“, sagt er. „Allerdings wäre es sinnvoll, jeder Fachkraft in der Kita ein bis zwei kostenfreie Tests pro Woche anzubieten.“


Früheres Impfangebot für Kita-Mitarbeiter ist wünschenswert

 

Zudem nennt Sven Krell es wünschenswert, dass Kita-Personal schneller ein Impfangebot erhält als bislang geplant. Damit schließt er sich der Bitte an, die in der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten am 10. Februar an den Bundesgesundheitsminister herangetragen wurde: Es ist die Bitte zu prüfen, ob bei der nächsten Fortschreibung der Coronavirus-Impfverordnung Kita-Mitarbeiter frühzeitiger als bisher vorgesehen mit hoher Priorität geimpft werden können.