Volkssolidarität


Sachsen

Eltern-Beiträge werden im Lockdown erstattet

Verrechnung für Zeitraum 14.12. bis 17.1. erfolgt in Februar-Abrechnung

Symbolbild: GeldscheineWer die Kita-Notbetreuung für sein Kind im aktuellen Lockdown nicht nutzt oder nicht nutzen darf, muss dafür keine Elternbeiträge zahlen. Darauf haben sich die sächsische Staatsregierung und die kommunalen Spitzenverbände geeinigt. Die Elternbeiträge werden einheitlich erstattet. Dabei wird für den Zeitraum vom 14.12.2020 bis 17.01.2021 ein Monatsbeitrag pauschal zurückgezahlt bzw. verrechnet. Ab dem 18.01. wird der Beitrag für jede Woche zu einem Viertel des jeweiligen Monatsbetrages erstattet.

 

 

Laut Vorstand Sven Krell erfolgt im Regionalverband Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen die Verrechnung für den Zeitraum 14.12. bis 17.1. in der Abrechnung für Februar.

 

Die einzelnen Kommunen haben zum Teil eine unterschiedliche Handhabung festgelegt, wie die Erstattung der Elternbeiträge vorgenommen wird. Im Einzelnen informieren die Leitungsteams der Einrichtungen die Eltern darüber per E-Mail. Von telefonischen Nachfragen bitten sie vorerst abzusehen.

 

"Jedoch wird kein Elternteil schlechter gestellt als in der Elterninfo des Trägers vorabinformiert", versichert VS-Vorstand Sven Krell. Für einzelne Kommunen seien verschiedene bürokratische Hürden zu meistern. Das könne ein noch ausstehender Stadtratsbeschluss sein oder auch die noch ausstehende Zustimmung des sächsischen Landtags zu der Erstattungsregelung. "Aus letzterem Grund werden sich die Gutschriften der Beiträge für den Standort Radeberg geringfügig verzögern", so der Vorstand. "Dafür bitten wir um Verständnis."

 

Wie das sächsische Finanzministerium in seiner Pressemitteilung informierte, teilen sich Kommunen und Freistaat in die Kosten. Finanziert werden die Erstattungen demnach jeweils hälftig aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs sowie dem Corona-Bewältigungsfonds.