Volkssolidarität


Sachsen

Die ersten Trauma-Pädagoginnen der VS

Lisa Funke und Sylvia Rehwald-Kühn begleiten Kinder in der Corona-Zeit

Qualifizierte „Angstversteherinnen“: Als Trauma-Pädagoginnen begleiten Sylvia Rehwald-Kühn (l.) und Lisa Funke Kinder und Familien in schwierigen Situationen wie der Corona-Pandemie.Die Pandemie verändert auch die Kinder. Sie bekommen Beschränkungen und Verbote mit. Sie hören in Medien-Berichten, dass Menschen durch das Virus sterben können. Und sie spüren, wenn ihre Eltern verunsichert sind. Das löst bei manchen Trennungs- und Verlustängste aus, die zu einem Trauma führen können. In diesem Wissen haben sich die VS-Kita-Fachkräfte Lisa Funke und Sylvia Rehwald-Kühn zu Trauma-Pädagoginnen qualifiziert. Als solche können sie Erziehern und Eltern beratend zur Seite stehen.

 

Konkret können sie Erzieherinnen und Erzieher für das Thema sensibilisieren und bei Fragen beraten. Verhält sich ein Kind plötzlich anders als sonst, können sich die Fachkräfte an sie wenden. Da ist von Vorteil, dass Sylvia Rehwald-Kühn als ausgebildete Integrationsfachkraft bereits ein enormes Hintergrundwissen über die Psyche und das Verhaltensspektrum von Kindern mitbringt. Lisa Funke leitete bis Ende März 2021 eine VS-Kita in Kreischa und übernahm im April die Leitung des Diagnostik- und Beratungszentrums (DBZ) der VS in Radebeul.

 

Natürlich können die beiden Expertinnen Kinder und ihre Familien in schwierigen Zeiten auch direkt begleiten. „Wenn wir merken, dass die Eltern mehr brauchen als ein kurzes Gespräch beim Bringen oder Abholen ihres Kinds, dann bieten wir auch Vier-Augen-Gespräche an“, sagt Lisa Funke. Zeigt sich im Laufe der Zeit ein tiefer verwurzeltes Thema, sei es allerdings ratsam, sich weitere Hilfe zu holen. Dabei unterstützen die Trauma-Pädagoginnen die Eltern sehr gern.

 

Erreichbar sind sie per E-Mail an familienberatung-elbtalkreis@volkssolidaritaet.de.