Volkssolidarität


Sachsen

1. Spatenstich in Seniorensiedlung Weinböhla

Am 9. Juli war Baubeginn für die Seniorenwohnanlage an der Dresdner Straße

Der symbolische 1. Spatenstich mit Weinböhlas Bürgermeister Siegfried Zenker (v.l.), Bauherr Uwe Köhn, VS-Vorstand Frank Stritzke und einem künftigen Bewohner.Nachdem die ersehnte Baugenehmigung vorliegt, ist nun der Bau der Seniorenwohnanlage „Seniorensiedlung Weinböhla“ gestartet. Am 9. Juli fand der symbolische erste Spatenstich statt. Dazu hatten der Regionalverband Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen e.V. (VS) und der Dresdner Bauherr Uwe Köhn Medienvertreter und künftige Bewohner eingeladen. Auf dem Weinböhlaer Gelände an der Dresdner Straße entstehen drei Mehrfamilienhäuser, die als Energiesparhäuser gebaut werden.

 

Darin wird es 42 barrierefreie Mietwohnungen des Betreuten Wohnens geben sowie eine Begegnungsstätte. Eine Tiefgarage bietet Pkw-Stellplätze. Die Wohnungen sind mit Balkonen bzw. Terrassen versehen. Zur Ausstattung gehören unter anderem Fußbodenheizung und außenliegende Fenster-Rolladen, die elektrisch betrieben werden.

 


Impressionen vom 1. Spatenstich: Bauherr Uwe Köhn spricht vor rund 30 Gästen.Betreiben wird die Seniorenwohnanlage das VS-Tochterunternehmen SOVO gGmbH. Die Umsetzung des 6,5-Millionen-Euro-Bauvorhabens übernimmt Uwe Köhn als ein privates Engagement. Der Bauherr rechnet mit einer Bauzeit von etwa 14 Monaten. Entsprechend könnten die Wohnungen ab Herbst 2021 bezugsfertig sein.

 

Die Wohnlage „Seniorensiedlung Weinböhla“ nimmt mit ihrem Namen Bezug auf ein Pilotprojekt, dessen Teil sie ist: Die Rede ist von der ersten Seniorensiedlung im Osten Deutschlands. Denn neben der Seniorenwohnanlage entstehen auf dem Areal auch altersgerechte Bungalows und Eigenheime für Senioren. „Damit setzen wir in Weinböhla eine Vision um“, sagt SOVO-Geschäftsführer Frank Stritzke. „Die Vision vom individuellen Wohnen in Verbindung zur Gemeinschaft.“ Dem Chef der Volkssolidarität zufolge handelt es sich um eine aufgelockerte 60plus-Siedlung. Denn auch einige jüngere Familien errichten Eigenheime auf dem Gelände. Erste Häuser sind schon im Bau bzw. fast fertig. „Diese Auflockerung steht für ein generationsübergreifendes Miteinander“, so Frank Stritzke.